A K T U E L L E S
Göran Forsell 2. April 1929 - 14. Juli 2010
Zarah Leanders Sohn aus ihrer ersten Ehe mit dem Schauspieler und späteren Verleger Nils Leander (4.Mai 1905 - 16.Juli 1990), der die Leander am 1. September 1927 heitatete, die Ehe wurde 1932 geschieden.
Folgender Zeitschriften-Artikel stammt aus dem Jahre 1973:


Berlin am 15.März 1967: Göran gratuliert seiner Mutter zu ihrem 60. Geburtstag


Göran mit seiner Mutter 1936
Ab heute lohnt es sich besonders, immer wieder meine Zarah-Leander-Homepage zu durchstöbern:
Vor ein paar Tagen erwarb ich einige hundert Zarah-Leander-Fotos, (Porträts, Bühnen-, Presse-und Privatbilder) aus den Jahren 1935 bis 1977, die ich in den kommenden Tagen und Wochen in die Homepage, in die jeweiligen Jahresordner, oder unter Porträts integrieren werde. Also, noch mehr Freude beim Stöbern wünscht Ihnen am 4. März 2010 Ihr Paul Seiler.
Als Vorgeschmack hier schon mal ein unbekanntes Porträt aus dem Jahre 1936, das in Wien entstanden ist.
Dieser handgearbeitete Pokal (aus 1 585 g. 925er Silber) wurde der Leander am 15. März 1939, an ihrem 32.Geburtstag, von den vorsitzenden Herren der UFA, Generaldirektor Klitzsch und Produzent Corell, überreicht. Seit dem 16. Oktober ist er in meinem Besitz, ersteigert habe ich ihn am 9. Oktober 2009 in einem Münchner Auktionshaus. Jetzt ergänzt er mein Archiv auf das Allerbeste und hat in meiner Wohnung einen Ehrenplatz.



FRAU ZARAH LEANDER

IN TREUER UFA-VERBUNDENHEIT
15.MÄRZ 1939
Auch auf Zarah Leanders Landsitz Lönö wurde dem Pokal ein Ehrenplatz eingeräumt
nun erfreut er auch mich jeden Tag aufs Neue
Wie Zarah Leander in ihren Memoiren diesen Ehrentag beschreibt, ist da auf Seite 203 nachzulesen:

Unteres Bild: Zarah Leander mit UFA-Generalditektor Klitzsch im Januar 1939, anlässlich Ihres Auftrittes beim Berliner-Presseball

Berlin, den 26. Juni 2009: Post aus Schweden

Über die Ehrenmitgliedschaft in der schwedischen Zarah-Leander-Gesellschaft habe ich mich sehr gefreut, mit mir sicher auch viele Zarah-Fans:

Endlich ist auch einer der schönsten Leander-Filme auf DVD erhältlich:



Obiges Flugblatt habe ich bei der Demo am 9.5. 2009 verteilt: Der Text, den Bruno Balz für Zarah Leander vor mehr als 70 Jahren schrieb,eignet sich auch heute, um auf das verklemmte Verhältnis hinzuweisen, das der Homosexualität immer noch entgegengebracht wird.
SPIEGEL ONLINE berichtete über die Demo unter 'Wie Schwule eiskalt abserviert wurden' und zitierte mich:
("Früher haben wir uns weggeduckt. Man durfte nicht zusammen tanzen oder sich küssen", berichtet Paul Seiler, Jahrgang 1936. Der leicht gebeugte Herr im eleganten Anzug wohnt seit den siebziger Jahren im Kiez und steht jetzt in der Menge vor der Eisdiele. "Das ist eine Art alltäglicher Faschismus. Deswegen bin ich heute hier.")
Veit Medick und Zacharias Zacharakis
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Ein interessantes Buch aus Schweden, in deutscher Übersetzung wird es nicht nur in Deutschland geneigte Leser finden.


Am 15. März feierten wir im Café im Schoeler Schlösschen mit einem aufgeschlossenen Publikum Zarahs 102. Geburtstag

Anwesend auch Tim & Rolando Jiménez Dominguez, unteres Bild: Der Veranstalter Wolfgang-David Sebastian mit Tim und Paul Seiler


Paul Seiler mit Tim und Rolando
 
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Wiedersehn mit Tim Fischer nach zwanzig Jahren
Am 7. April 1988 besuchte der noch sehr junge Tim Fischer mein Archiv in Berlin. Er war der jüngste Leander-Verehrer der mich aufsuchte, und wir hatten schöne Stunden mit Zarah, lauschten ihrer Stimme, bewunderten Fotos, lasen Zeitungsartikel. Dem Besuch vorangegangen waren Monate angefüllt mit Telefonaten und ein reger Briefwechsel. Die Intensität seiner Liebe sowie das Interesse an Zarah Leander beeindruckten mich. Er bat mich zum Schluss seines Besuches, in ein von mir ersteigertes Tournee- Kleid der Leander schlüpfen zu dürfen. Nach einigem Zögern stimmte ich zu: Eine Verwandlung trat ein, der kleine Knirps (sorry) wuchs über sich hinaus, und sang mit seiner tiefen Knabenstimme: „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“.
Bald danach haben wir uns aus den Augen verloren, allerdings verfolgte ich seine Karriere, in deren Verlauf er sich über die Jahre zu einem erfolgreichen, von Presse und Publikum gleichermaßen gefeierten Chansonnier entwickelte.
Aber nie habe ich einen seiner Auftritte live erlebt. Als er jetzt nach 17 Jahren sein erstes Programm „Zarah ohne Kleid“ wiederaufnahm, besuchte ich eine Vorstellung im Tipi Berlin.
In den vergangen Jahren hatte ich diverse Sänger, mit mehr oder weniger Erfolg, Leander-Lieder vortragen gesehen.
Mit bangen Gefühlen sah ich daher dem Auftritt Tims entgegen.
Aber hier wurde nicht kopiert, hier lauschte ich einer autonomen Stimme, in der sowohl der Ton und die Kraft, als auch das Gefühl und die Zartheit der Leander-Stimme enthalten waren. Es ist Tim Fischer gelungen, Zarahs Stimme zu seiner eigenen zu machen, im Raum schien sie gegenwärtig, obwohl zugleich seine eigene Persönlichkeit dominierte. „Der Wind hat mir ein Lied erzählt“, damit eröffnete er sein Konzert, Erinnerungen an seinen Auftritt in meinem Archiv vor 20 Jahren, vermischten sich mit denen an einen Leander-Auftritt, dem ich am 1. März 1955 beiwohnte, auch da wurde dieses Lied gesungen. Der Zauber, mit dem die Leander damals durch ihre Stimme die Menschen faszinierte, beherrscht heute mühelos der begnadete und geniale Chansonnier Tim Fischer.
Paul Seiler

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